Das Friedenslicht ist da

Aussendungsfeier im Mainzer Dom

Aussendungsfeier im Mainzer Dom

Über 1.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder und Friedenslichträgerinnen und –träger aus dem Bistum Mainz kamen am 12. Dezember 2010, den 3. Advent, in den Mainzer Dom, um das „Friedenslicht aus Betlehem“ zu empfangen. Licht bringt Frieden, die Flamme aus Betlehem weitergeben und so für andere Menschen selbst zum Licht werden, das ist die Grundidee der Aktion, die in diesem Jahr unter dem Leitwort „Licht bringt Frieden – Niemand in den Schatten stellen“ steht. Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Bistum Mainz hatten zur zentralen Aussendungsfeier mit Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr, BDKJ Diözesanpräses Markus Konrad und DPSG Diözesankurat Christian Stamm eingeladen.

Niemand in den Schatten stellen

In einer eindrucksvollen Pantomime wurde gezeigt, wie Menschen in den Schatten gestellt werden, weil sie arbeitslos werden, wirtschaftlich nicht mithalten können, keine Bildungschancen bekommen, erkranken, gemobbt werden oder aus anderen Gründen durch das soziale Netz falllen.

Licht sein

„Werdet mit dem Licht aus Betlehem selbst zum Licht für andere Menschen“, rief Diözesankurat Christian Stamm am Ende eines Predigtgespräches mit Diözesanjugendseelsorger Markus Konrad auf. Das Friedenslicht aus Betlehem erinnere an Jesus Christus, der gesagt hat ich bin das Licht der Welt und die Menschen dazu ermutigte, selbst Licht der Welt zu sein, sagte Konrad.

Licht aus Betlehem

Seit über zwanzig Jahren entzündet ein Kind in der Geburtsgrotte Jesu eine Kerze und bringt die Flamme als Friedenslicht aus Betlehem nach Europa. Bei zentralen Aussendungsfeiern können Mitfeiernde die Flamme entzünden und an andere Menschen weiter tragen, damit es zu Weihnachten an vielen Orten und in vielen Häusern leuchtet.

Begegnungen

Durch viele weitere Aktionen der Pfadfinderstämme und Gemeinden im gesamten Bistum Mainz und darüber hinaus wird das Friedenslicht in öffentliche Einrichtungen, Gemeinden und Kirchen getragen und an Personen des öffentlichen Lebens überreicht. Pfadfinderinnen und Pfadfinder übergeben das Licht aus Betlehem Ministerpräsident Beck in der Staatskanzlei (Dienstag 14.12., 17.00). In der Windmühlenschule in Mainz-Hechtsheim wird das Friedenslicht am Montag, 20.12. um 9.15 Uhr weitergegeben. Ab Dienstag, 21.12. um 12 Uhr soll die Flamme im Binger Arbeitslosenprojekt "bap" leuchten. Kardinal Lehmann empfängt die Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit dem Friedenslicht im Bischofshaus (Dienstag 21.12., 16.30 Uhr).

Fotoaktion

Um das diesjährige Motto mit Leben zu füllen, zogen die Mitfeiernden nach der Aussendungsfeier vom Dom in die Mainzer Innenstadt, um sich durch ein Foto dazu zu bekennen niemand in den Schatten zu stellen und selbst Licht für andere Menschen zu sein.

in die Welt

Seit 1994 beteiligen sich die Pfadfinder an der Aktion Friedenslicht, die ursprünglich auf eine österreichische Initiative zurückgeht. In der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem wird das Licht entzündet und anschließend nach Wien gebracht, von wo aus es in ganz Europa und darüber hinaus in die Welt verteilt wird. Zentrale Aussendungsfeiern fanden am 12. Dezember 2010 in über 30 deutschen Städten statt. Die Feier in Mainz wurde gestaltet von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (vcp) in Kooperation mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Mainz. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Band „FLAP“ aus Groß-Gerau.

Flamme brennt

Das Friedenslicht leuchtet nun in vielen Gemeinden des Bistums. Im Bischöflichen Jugendamt (Am Fort Gonsenheim 54, 55122 Mainz) kann das Friedenslicht abgeholt und danach weitergegeben werden.

Weiterführende Links

Christian Stamm, Diözesankurat

Letzte Aktualisierung: 13-12-2010

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